Polen — Toruń

torun

Die zweite Etappe unseres Ausfluges war Toruń. Von Warschau aus nahmen wir um 9 Uhr den Zug und kamen drei Stunden später in Toruń an. Aus Versehen stiegen wir eine Station zu früh aus, was zunächst zu Orientierungsschwierigkeiten führte, aber im Endeffekt einen schönen Blick auf die Altstadt von der anderen Seite der Weichsel ermöglichte und uns auch ein kleines Abenteuer bei der Überquerung eines Baches bescherte.
tor

Toruń, die Geburtsstadt von Nikolaus Kopernikus, ist eine sehr schöne, mittelalterliche Stadt mit vielen gotischen Gebäuden und Kirchen. Sie gehörte im Mittelalter zum Hansebund und auch der Deutsche Orden war dort aktiv. Aus dieser Zeit sind allerdings nur noch Burgruinen übrig.
Die Stadtmauern stehen größtenteils noch und auch die Stadttore sind noch gut in Schuss. Insgesamt ist das ganze Stadtbild viel aufgeräumter als in Warschau und es war einfacher sich zurecht zu finden. Die Gassen waren mit vielen kleinen Restaurants und Cafés sehr einladend und oft mit vielen lustigen Figuren bestückt.

figuren

Eines der einprägsamen Ereignisse hatte allerdings weniger mit der Stadt zu tun: Ich stand vor einem Souvenierladen, als eine Taube von irgendwo her abstürzte, mich am Bein streifte, noch ein wenig zuckte und dann verstarb. Sehr gruselig.

planetarium

Nachdem wir aber den größten Teil der Stadt gesehen hatten, nahmen wir den Regionalbus (mit WLAN!) nach Danzig, der letzten Stadt auf unserer Liste.
teutonen

Kommentieren: