Russland — Moskau

pussyriotchurch
Die letzte Station der Russlandreise führte nach Moskau, wo wir spätabends in unserem Hostel ankamen, schnell auspackten und mit der letzten Metro zur Christ-Erlöser-Kathedrale (aka “Pussy-Riot-Kirche”) fuhren.

kreml

Die Kathedrale selbst ist schon ein imposanter Anblick, wenn man jedoch um sie herum geht, gelangt man auf die Patriarchenbrücke, von der man einen grandiosen Ausblick auf den Kreml hat.
In der anderen Richtung sieht man die riesige Statue von Peter den Großen und den Park der gefallenen Denkmäler.

british

Am nächsten Tag zogen wir zu dritt mit Umberto und Amelie auf eigene Faust los und nahmen wiederum die Christ-Erlöser-Kathedrale als Ausgangspunkt um von dort aus an der Moskwa entlang in Richtung Roten Platz zu gehen. Auf dem Weg kommt man am Kreml vorbei und sieht auch die relativ imposanten Gebäude auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses, wie z.B. die Britische Botschaft oder das Hauptquartier von Rosneft, dem größten Energiekonzern der Welt.

reqsquare

Am Roten Platz waren die Aufbauarbeiten für den Tag des Sieges am 9. Mai schon voll im Gange, was leider auch bedeutete, dass das Leninmausoleum geschlossen war. Also schlenderten wir durchs berühmte Einkaufszentrum GUM, kauften ein paar Postkarten und gingen dann in Richtung Bolschoitheater weiter. Amelie wollte unbedingt eine Führung durch das Gebäude machen, allerdings war diese in genau dieser Woche gecancelled.

uni

aussicht

Nach dem Mittagessen im “Mumu” am Alexandergarten verwarfen wir — als wir die Schlange am Ticketoffice sahen — den Plan den Kreml zu besuchen und fuhren anstelle dessen zur Universität. Diese ist über der Stadt auf den Sperlingsbergen gelegen und ist ein sehr imposantes Hochhaus mit vielen Nebengebäuden. Die Aussicht auf die Stadt ist klasse!

fountain

Als nächstes machten wir noch eine zweistündige Metrosafari, bis wir schließlich am Park des Sieges ankamen und dort die letzten Sonnenstrahlen an den vielen Springbrunnen einfingen.

Am Abend gingen wir nochmal mit den Anderen eine Runde am Roten Platz spazieren und legten uns erschöpft schlafen.

helis

Im Kreml selbst kamen wir gerade pünktlich um eine kleine Parade der Armee auf dem Kathedralenplatz des Kremls zu sehen. Danach besichtigten wir die Kirchen und die weiteren Gebäude des Kremls. Das Highlight sparten wir uns für den Schluss auf: Für weitere 100 Rubel Eintritt besichtigten wir das Diamantenfond, wo neben Unmengen an Gold, Silber und rohen Diamanten auch Schmuck und die mit 5000 Diamanten bestückte Zarenkrone ausgestellt ist. Direkt daneben steht das Reichsszepter mit dem weltberühmten, 189,62 karätigen Orlow-Diamanten.

zwiebelgold

Nach dem Kremlbesuch aßen wir am Alten Arbat Tscheburek, warfen die Postkarten ein und gingen noch so ein wenig spazieren, bis wir am Abend den Bus zurück nach Vilnius nahmen und uns so garnicht auf die 16-stündige Heimfahrt freuten.

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