Russland — Weliki Nowgorod

In Nordeuropa angekommen, ging ich erst mal mit Umberto auf einen Stadtrundgang: Vom Hotel aus gingen wir am Fluss entlang am Dostojewskitheater vorbei, welches wirklich keine Bauschönheit ist. Eine verlorene Wette, oder zu viel Wodka für den Architekten? Man weiß es nicht.

theater

Doch schon bald kamen wir am Kreml an: Eine lang gezogene Festung mit vielen Türmen und Kirchen im Innenbereich. Südlich vom Kreml steht zudem eine große Reiterstatue, ein Denkmal für den Sieg im Zweiten Weltkrieg.

kreml

Da wir nicht so viel Zeit hatten, gingen wir über die Fußgängerbrücke über die Wolchow, von der aus man nochmal einen guten Blick auf den Kreml und den Jaroslaw-Hof hat. Am Ufer ankert auch die “Fregatte Flagman”, welche aber nur als Restaurant dient und nie seetauglich war.

panoflagman

Wieder am Hotel zogen wir mit dem Rest der Gruppe los um Abend zu essen. Mit 50 Personen marschierten wir in ein Restaurant, dass daraufhin etwas Schwierigkeiten hatte, alle zu versorgen. So kam es bei meiner Bestellung dazu, dass mir zunächst meine Beilage gebracht wurde, dann nach mehrminütiger Pause das Hauptgericht und zum Schluss die Suppe. Lustig war es dennoch.

kirchen

Am nächsten Tag machten wir noch eine kurze Stadtführung mit. Ein sehr von Archäologie besessener älterer Herr zeigte uns die Ausgrabungsstätten rund um den alten Marktplatz, wo einige sehr kleine und alte Kirchen standen.
Im Kreml selbst steht vor der sehr schönen Sophienkathedrale das im Jahre 1862 eingeweihte Denkmal zum 1000 Jährigen Bestehen Russlands mit vielen historisch bedeutenden Persönlichkeiten — allen voran Peter der Große.

1000

Nowgorod ist eine der ältesten Städte in Russland und kann auf eine reiche, 1156 Jahre alte Geschichte zurückblicken. Allerdings muss man auch feststellen, dass die Stadt ihren Zenit schon lange überschritten hat. Die ehemalige Hansestadt hat heutzutage außer dem Kreml und einigen kleineren Kirchen eigentlich nicht wirklich viel Spektakuläres zu bieten.

jaroslaw

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