Danny MacAskill: “Way Back Home” Biking Video


Total irres Biking Video von Danny MacAskill. Er jumpt scheinbar mühelos über alle mögliche Hindernisse, die ihm auf seiner Reise zwischen Edinburgh und seiner Heimatstadt Dunvegan, in den Weg kommen. Die physikalischen Gesetze sind ihm dabei Schnuppe, insbesondere die Gravitation überwindet er mit einer Lockerheit, die einfach nur zu bewundern ist. Den ganzen Artikel lesen »

Nacktscanner Photos gespeichert und geleakt


Gizmodo hat auf seinem blog die ersten Nacktscanner Photos veröffentlicht. Diese stammen vom Flughafen in Orlando (Florida), und dürften, wie alle Nacktscanner Photos in Deutschland auch, nicht gespeichert werden. Die Sicherheitsfirma des Flughafens hat es doch gemacht, anscheinend sind solche Aufnahmen doch zu einem späteren Zeitpunkt noch sehenswert. Im Video, das grade frisch auf youtube hochgeladen wurde, sind schlappe 100 der 35.000 gespeicherten Bilder zu sehen. Die Qualität der Scanbilder ist außerdem recht schlecht, wenn man die mal mit den Promobildern vergleicht: Den ganzen Artikel lesen »

facebook will’s wissen. Bekommt es, und speicherts auch.

Schon in meinem Beitrag am Montag habe ich viel über facebook geschrieben. Die Parallelen zu Google kamen schon auf, als es darum ging, wie diese Unternehmen ihr Geld verdienen. Das Google im Netz omnipräsent ist, ist wohl allen klar. Nachdem Google sich als Suchmaschine #1 im web behauptet hat, lag der Fokus bald darauf, den Kunden weitere Dienstleistungen anzubieten. So wurde Googlemail 2004 gestartet, Google Earth kam 2005, genauso wie der Reader und Analytics. 2006 wurde YouTube gekauft, seit 2007 gibt es Street View. Alles nützliche Apps, aber außer Blogger, das 2003 schon aufgekauft wurde, nichts dabei was mit sozialen Netzen, wie wir sie kennen zu tun hat. Diese Entwicklung wurde schlichtweg verschlafen, hat nicht ins Geschäftskonzept gepasst, oder hat nicht zu der Zielgruppe gepasst, die Google ansprechen wollte. Diesen Februar erst reagierte Google mit Buzz. Zu spät: facebook war mit 400 Millionen registrierten Nutzern schon der alleinige Marktführer. Die Idee hinter Buzz ist, mit dem Google Account das zu machen, was man auch auf den anderen globalen Plattformen tut. Interessante Dinge posten, diese zu kommentieren, die Updates von Anderen verfolgen, private Nachrichten per GMail verschicken. Die Neuerung ist, dass man verschiedene Websites “Verbinden” kann: Das bedeutet, dass im Buzzfeed auch erscheint, wenn man tweetet, neue Photos auf flickr oder picasa hochlädt, oder ein Video auf YouTube kommentiert. Auch gibt es die Möglichkeit im Reader auf “Share” zu klicken, um diesen Eintrag den buzz-Kontakten publik zu machen. Im Mittelpunkt  bleibt aber der Mailaccount.

Jetzt macht facebook das Selbe, was buzz versucht hat, nur andersherum: facebook verfügt über 500 Millionen Nutzer, aber von den restlichen 1,5 Milliarden Internetnutzern hat facebook, im Gegensatz zu offenen (d.h. kein Registrierung nötig) Webangeboten wie Google oder YouTube nichts. Deshalb macht facebook mit der neuen “social-inbox” die Kommunikation zwischen User und Nichtuser möglich. In einem Video auf dem facebook blog wird erklärt wie das geht: Textnachrichten aller Art (Facebooknachricht, Email, SMS) kommen in der neuen “social-inbox” an. Diese sortiert nicht mehr nach Betreff, oder Art der Mitteilung, sondern nur noch nach Absender, bzw. Empfänger. Um SMS empfangen zu können, muss man seine Handynummer angeben, für den Emailempfang hat jeder User die bald die Möglichkeit sich eine eigene Emailadresse name@facebook.com zu erstellen. Empfangene Emails von traditionellen Emailkontakten landen zunächst in dem “other”-Ordner, können aber wenn gewünscht auch in der “social-inbox” angezeigt werden. Warum Facebook nicht gleich einen ganzen Email Dienst anbietet, weiß ich nicht genau, aber wahrscheinlich liegt es daran, dass sie mit diesem “social” Konzept mit den anderen Mailanbietern nicht konkurrieren können, oder wollen.

Das Verbinden der sozialen Kommunikation eine an sich sinnvoll und durchaus coole Sache, aber in der Durchführung von facebook eben nicht: Schon im Video schwärmt der Entwickler von der Möglichkeit seine gesamte soziale Kommunikation sein ganzes Leben lang (und auch danach) auf facebook zu archivieren. ALLE Emails, SMSen und private Nachrichten in die Hände von facebook zu legen, ist Wahnsinn. Wie auf facebook üblich, wird es wohl keine (zuverlässige) Löschfunktion geben, und da Terroristen aller Wahrscheinlichkeit nach auch auf facebook sind, wird es todsicher Verträge zwischen den Geheimdiensten und facebook geben, dass diese in “dringenden” Fällen der Gefährdung der “national security” auch mal einen Blick auf das Leben des “verdächtigen Terroristen” dürfen. Die Bundestrojaner bekommen zum Nulltarif ebenfalls Leserechte, nur traditionelle Hacker müssen sich noch mühsam durch die “unüberwindlichen” facebook-Firewalls hacken, um Zugriff zu erlangen…

Man stelle sich vor: Alle Texte, die man jemals einer anderen Person geschrieben hat, in den Händen eines einzigen Unternehmens. Und das von mehr als 500 Millionen Menschen.


Wissen ist Macht. Viel Wissen ist mehr Macht.


Wie viel Macht darf ein profitorientiertes Unternehmen heutzutage haben?


Aphex Twin: Seaside Specials

Richard David James aka Aphex Twin aka afx aka Universal Indicator aka Polygon Window bringt wohl demnächst wieder ein (oder auch 6) neue Album. Nach dem phänomenalen Album drukQs (2001) wirds ja auch langsam Zeit. Der endgültige Titel ist noch unbekannt, doch nach dem klick gibt es ein Trailervideo namens “Seaside Specials” gefunden auf youtube:

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MARCEL THE SHELL WITH SHOES ON

Seen on youtube | www.deanfleischercamp.com

Netter stop-motion Animationskurzfilm von Dean Fleischer-Camp über die Aktivitäten einer Muschel mit zwei Schuhen und einem Glubschauge.

Start

Heute beginne ich zu bloggen. Die Page/Design ist zwar noch ned ganz fertig, aber des mache ich einfach nebenbei, die Funktionalität leidet ja nicht sonderlich drunter.

Also, warum fang ich jetzt an zu bloggen?
Es war sehr spontan, aber es hat schon seine Gründe. Zum Einen will ich mir facebook nicht mehr antun. Ich habe mir überlegt, was mir facebook bringt, und wieso ich da teilweise Stunden verbracht habe. Ich hab belanglose Kommentare von Leuten gelesen, die ich nur flüchtig kenne.  Mehr und mehr haben mich geaddet, bald schon kamen die ersten wegen spam “Logorrhoe” auf die Igno. Die Art und Weise, wie Leute sich selbst darstellen ist mir einfach zuwider.

Dazu noch die Geschichte mit diesen “apps”: Glücksnüsse zu öffnen mag zwar auf den ersten Blick noch ganz nett erscheinen, aber  die “Heilige Muschi” nach Rat zu fragen, sich von facebook das persönliche Idealgewicht berechnen zu lassen, oder sich prophezeien zu lassen, wie viel man einmal verdienen wird, oder welche Rolle eine bestimmte Person in eigenen Leben spielen wird, ist absurd. Freilich überraffen die Allermeisten, dass die “Ergebnisse” grober Unfug sind, aber doch ist eine Beeinflussung im Unterbewusstsein nicht ausgeschlossen. Und dann ist die Frage, welche Werte von solchen apps vermittelt werden. Diese werden zwar prinzipiell von anderen Nutzern erstellt, können aber genauso auch von Unternehmen gezielt zur versteckten Werbung oder anderweitig manipulativ genutzt werden. Nicht zu vergessen, das man den Urhebern der apps, meist unbewusst und beiläufig, sämtliche persönlichen Daten preisgibt. Da könnte man sich fragen: “Was wollen die schon damit anfangen?” Was schadet es mir, wenn in irgendeiner Datenbank meine Interessen und “Likes” gespeichert sind? (Oh ja, das wird gespeichert! Auch wenn man später im “Privatsphäre-einstellungsjungel” den Zugriff wieder verweigert, sind die Daten schon “erhoben”.) Freilich scheinen diese Infos auf den ersten Blick keinen Nutzen für fremde Personen oder Unternehmen zu haben. Und doch haben sie einen Wert. Und dieser ist nicht gering. Es geht um die Vorlieben von potenziellen Werbekunden. Damit kann man Geld machen, VIEL Geld! Mark Zuckerberg ist nicht zufällig jüngster US-Doller Milliardär geworden. Oder Google’s Siegesszug… Aber zurück zu den Apps: Am 18. Oktober kam ein Artikel im Wall Street Journal,  der doch recht erschütternd ist. Zusammengefasst:

“The Journal found that all of the 10 most popular apps on Facebook were transmitting users’ IDs to outside companies.”

Es gibt also einen sehr aktiven Markt für die Daten von Benutzern, und man kann sich nicht dagegen schützen:

Three of the top 10 apps, including FarmVille, also have been transmitting personal information about a user’s friends to outside companies.

Das heißt, wenn einer Deiner Kontakte FarmVille spielt, bietet er den Datensammelapps die Informationen von Dir und dem Rest seines Freundeskreises an. Natürlich ist facebook da offiziell dagegen, gelobt Einschränkungen und bessere Überwachung, weil Privatsphäreskandale sind schlecht fürs Geschäft! (siehe StudiVZ) Aber facebook selbst kann es eh besser: Die haben den so genannten “Freundefinder” enwickelt, der es neuen Benutzern erleichtern soll schnell alte Bekannte auch auf facebook zu finden. Man muss lediglich seine Mailadresse und das Passwort (!) angeben und schon wird der ganze Mailaccount durchsucht. Nach was? Nach Mailadressen. Diese werden mit der facebook Datenbank verglichen. Ist diese Mailadresse schon registriert, so kann man diese Person gleich als Freund hinzufügen, wenn nicht, schickt facebook an diese Mailadresse eine Einladung, doch auch auf facebook zu kommen. Nach was sonst? Vielleicht auch den INHALT der Emails? Warum denn nicht? Der Benutzer hat ja sein password rausgerückt. Damit steht dem nichts im Wege, und außerdem will man ja nicht nur wissen, mit wem der neue user schreibt, sonder auch was. Da kann man Interessen, Vorlieben und Tätigkeiten von der Person rauslesen. Dadurch kann man genauere Werbung schalten… Das bringt GELD.

Besonders prekär ist die Herausgabe vom Password: Zwar schreibt facebook “Das Password wird nicht gespeichert”, wenn sie es aber doch speichern sollten, kann man nichts dagegen tun, man hat es  ja freiwillig preisgegeben.

Nun zu den schönen Sachen an facebook (und dem ganzen Rest): Man kann seine Meinung unkompliziert kundtun. Man kann schnell posten, wie es einem geht, was man grade macht, was man noch vorhat, oder welches Lied man grade hört. Die neuesten Videos können gepostet werden, und man kann mit anderen drüber diskutieren. Das kann man alles aber auch in einem blog machen. Und ich machs! Ohne mich zu kümmern wer es ließt, oder wer nicht, versuche ich so natürlich wie möglich ein “öffentliches Tagebuch” zu führen. Die Kommentarfunktion ist an, und darf benutzt werden. Ich bitte sogar drum.